• Dauer

    90 Min.

  • Termin

    12.12.2026
    10 - 11:30 Uhr

  • Fobi-Punkte

    2

  • Kostenfrei

    Wenn Trauer nicht enden will

    Wann ist Trauer noch natürlich – und wann behandlungsbedürftig? Dr. Johanna Graf gibt Ihnen in diesem kostenfreien 90-Minuten-Vortrag einen fundierten Überblick über die aktuellen Diagnosekriterien der Anhaltenden Trauerstörung und zeigt, wie Sie Betroffenen mit einer supportiven Haltung professionell begegnen.
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    Wenn Trauer nicht enden will

    Live-Webinar | Dr. Johanna Graf | Samstag, 12.12.2026, 10:00–11:30 Uhr | Kostenfrei
    Immer wieder begegnen Ihnen Klienten, deren Trauer nicht nachlässt – Monate oder Jahre nach dem Verlust. Doch wann ist das noch ein natürlicher Trauerverlauf – und wann eine Anhaltende Trauerstörung, die eine klare therapeutische Antwort braucht? Mit den neuen Kriterien in ICD-11 und DSM-5-TR ist die Einordnung präziser geworden – und zugleich anspruchsvoller.

    Trauer gehört zu den tiefgreifendsten menschlichen Erfahrungen – und zugleich zu jenen Prozessen, die uns helfen, mit Verlust leben zu lernen. Dr. Johanna Graf gibt Ihnen in diesem kostenfreien 90-minütigen Live-Vortrag einen fundierten Überblick über die aktuellen Diagnosekriterien von Trauersymptomen und zeigt Ihnen, wie Sie diese im Sinne der Betroffenen einfühlsam einordnen. Sie erhalten erste Einblicke in praxisnahe Ansätze und eine supportive Haltung für die Behandlung trauernder Menschen.

    Nach dem Vortrag verfügen Sie über eine klare diagnostische Orientierung, wissen, wann eine gezielte Intervention indiziert ist, und haben eine fundierte Grundlage für den professionellen, einfühlsamen Umgang mit trauernden Menschen in Ihrer Praxis.

    Das lernen Sie:

    ✓  Aktuelle Diagnosekriterien der Anhaltenden Trauerstörung (ICD-11 / DSM-5-TR) sicher anwenden und von natürlicher Trauer abgrenzen
    ✓  Trauersymptome differentialdiagnostisch von Depression, Anpassungsstörung und PTBS unterscheiden
    ✓  Eine supportive therapeutische Haltung einnehmen, die Trauer Raum gibt, ohne sie vorschnell zu pathologisieren
    ✓  Erste praxisnahe Ansätze zur Begleitung trauernder Klienten in den eigenen Therapiealltag übertragen

    Das nehmen Sie mit:

    →  Klare diagnostische Kriterien, um Trauersymptome sicher einzuordnen – und zu entscheiden, wann therapeutische Interventionen indiziert sind
    →  Eine supportive Grundhaltung für den einfühlsamen, professionellen Umgang mit trauernden Klienten in Ihrer Praxis
    →  Kostenfreier fachlicher Einstieg – kompakter Impulsvortrag inkl. 2 Fortbildungspunkte, als Vorgeschmack auf das vertiefende Fortbildungsangebot
     

    Dozentin: Dr. Johanna Graf | 12.12.26 10-11:30 Uhr | Kostenfrei | 2 Fobi-Punkte | Alle Kammern D/A/CH

    Dr. Johanna Graf

    psychologische Psychotherapeutin

    Frau Dr. Johanna Graf ist psychologische Psychotherapeutin für Erwachsene, Jugendliche und Kinder sowie Psychoonkologin. Sie ist leitende psychologische Psychotherapeutin und Leiterin der Psychoonkologie an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Stuttgart. Ihre klinischen Schwerpunkte sind die Behandlung von Menschen, die aufgrund einer schweren (onkologischen) Diagnose, Schwangerschaft oder durch den Verlust eines ungeborenen Kindes in eine essentielle (Lebens-) Krise geraten sind und aufgrund dessen (akut) psychotherapeutische Behandlung/Interventionen benötigen. Wissenschaftlich beschäftigt sie sich vor allem mit innovativen digitalen Versorgungsangeboten zur Verbesserung der ambulanten niederschwelligen Versorgung für diese Patientengruppen. Sie ist hierbei federführend für eHealth Projekte mit achtsamkeitsbasiertem Skillstraining für onkologische PatientInnen sowie für ein Präventionsprojekt für psychisch belastete Schwangere zuständig.


    Darüber hinaus ist sie Autorin von zwei mehrsprachigen Kinderbüchern: “Wir haben etwas unglaublich Großes geschafft” und “Wir sind stark” (www.wir-sind-stark.com). Ziel der psychoedukativen Kinderbücher ist die kreative Ressourcenstärkung von Kindern mit Fluchthintergrund.