Fortbildungen zu ADHS für Psychotherapeuten
Kurzübersicht: Was ist ADHS?
Wichtige epidemiologische Daten
Unsere Fortbildungen zu ADHS
Kernthemen unserer ADHS-Fortbildungen
Diagnostik im Erwachsenenalter: Herausforderungen und Instrumente
ADHS im Erwachsenenalter wird oft übersehen, da sich die Symptomatik durch Lebensstrategien und Umgebungsanpassungen manchmal weniger offensichtlich zeigt. Lernen Sie, wie Sie durch gezieltes Screening, differenzierte Anamneseerhebung und standardisierte Instrumente (ASRS, CAT, CAARS) eine zuverlässige Diagnose stellen. Wir behandeln auch das Phänomen des \"Maskings\", bei dem Betroffene – besonders Frauen – ihre Symptome bewusst oder unbewusst verstecken.
Neuropsychologische Grundlagen und Exekutive Funktionen
Verstehen Sie die neuronalen Mechanismen hinter ADHS: Defizite in exekutiven Funktionen (Arbeitsgedächtnis, kognitive Flexibilität, Inhibition), die Rolle von Dopamin und Noradrenalin, sowie die Bedeutung von fronto-striatalen Netzwerken. Dieses Verständnis hilft Ihnen, Symptome nicht als Willenschwäche zu interpretieren, sondern als neurobiologische Realität zu akzeptieren.
Psychotherapie bei ADHS: KVT-basierte Ansätze
Evidenzbasierte psychotherapeutische Techniken für ADHS basieren vor allem auf kognitiver Verhaltenstherapie (KVT): Strukturierungsstrategien, Zeitmanagement, emotionale Regulationstraining und Selbstinstruktionen. Erfahren Sie, wie Sie ADHS-gerechte Interventionen gestalten und dabei die Besonderheiten von ADHS-Gehirnen berücksichtigen (z.B. Notwendigkeit von Struktur, sofortige Konsequenzen, minimale Ablenkung).
ADHS und Komorbiditäten: Depression, Angst, Sucht
ADHS tritt selten isoliert auf. Lernen Sie, die Unterscheidung und Interaktion zwischen ADHS und Angststörungen, depressiven Störungen sowie Substanzmissbrauch zu verstehen. Wir zeigen Ihnen, wie eine sorgfältige Differenzialdiagnose gelingt und wie Sie multimodale Behandlungsansätze entwickeln, die alle vorliegenden Störungen adressieren.
ADHS bei Kindern und Jugendlichen: Besonderheiten
Die Behandlung von ADHS im Kinder- und Jugendalter hat spezifische Anforderungen: Einbeziehung des Familiensystems, schulische Koordination, Entwicklungsadäquatheit und Berücksichtigung von Lebensabschnittskrisen. Erarbeiten Sie konkrete Strategien für Elterntraining, schulische Interventionen und altersgerechte Psychotherapie.
Medikation und Psychotherapie: Zusammenspiel
Wie interagieren pharmakologische und psychotherapeutische Interventionen? Verstehen Sie die Rolle von Stimulanzien und anderen Medikationen, ihre Effektivität und Limitierungen. Lernen Sie, wie Sie als Psychotherapeut mit verschreibenden Ärzte kommunizieren und Ihre Therapie optimal mit medikamentöser Behandlung abstimmen.

