Fortbildungen zu Angststörungen für Psychotherapeuten
Kurzübersicht: Angststörungen verstehen
Wichtige epidemiologische Daten
Unsere Fortbildungen zu Angststörungen
Kernthemen der Angststörungen-Fortbildungen
Diagnostik & Differenzialdiagnose der Angststörungen
Sichere Diagnose verschiedener Angststörungen basiert auf strukturierten Interviews und standardisierten Instrumenten. Erlernen Sie die Differenzierung zwischen Generalisierter Angststörung, Panikstörung, Phobien und Agoraphobie sowie deren Komorbiditätsmuster. Verstehen Sie die Unterschiede zu anderen Erkrankungen wie Depressionen, Schlafstörungen und somatischen Symptomstörungen.
Expositionsverfahren: Graduiert vs. Intensiv (Flooding)
Expositionstherapie ist die therapeutische Methode mit der stärksten Evidenzbasis. Erwerben Sie Kompetenz in der Planung und Durchführung graduierter Expositionshierarchien sowie in intensiven Expositionsverfahren. Lernen Sie, Patienten zu vorbereiten, Angsteskalation zu managen und habituelle Prozesse zu optimieren.
Kognitive Umstrukturierung bei Angst
Angststörungen werden durch spezifische Gedankenmuster aufrechterhalten: Katastrophalisieren, Überbewertung der Bedrohung, Unterschätzung der Bewältigungsfähigkeit. Erlernen Sie gezielt kognitive Techniken, um maladaptive Überzeugungen zu identifizieren und zu modifizieren, während Sie die Expositionstherapie integrieren.
Sicherheitsverhalten identifizieren und reduzieren
Sicherheitsverhalten (z.B. Flucht, Ablenkung, Überprüfung) reduzieren kurzfristig die Angst, verstärken jedoch langfristig die Störung. Entwickeln Sie die Fähigkeit, subtile Sicherheitsverhalten zu erkennen und mit Patienten zusammen deren schrittweise Reduktion zu planen, um therapeutische Ziele zu erreichen.
Angst bei Kindern und Jugendlichen
Angststörungen im Kindes- und Jugendalter zeigen spezifische Merkmale und erfordern entwicklungsgerechte Interventionen. Lernen Sie, altersgerechte Expositionshierarchien zu gestalten, Eltern einzubeziehen und Spezifika wie Trennungsangst und schulische Angststörungen zu behandeln.
Komorbidität: Angst und Depression
Die Komorbiditätsrate zwischen Angststörungen und Depression ist erheblich. Verstehen Sie die neurobiologischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede, lernen Sie, wie sich depressive Symptome auf Expositionstherapie auswirken, und entwickeln Sie integrative Behandlungsstrategien für diese komplexen Präsentationen.

