Fortbildungen zu Spezifischen Phobien für Psychotherapeuten
Kurzübersicht: Spezifische Phobien
Epidemiologische Übersicht
Passende Fortbildungen
Kernthemen dieser Fortbildungen
Einsitzungs-Behandlung (Single-Session Treatment)
Das empirisch validierte Protokoll nach Öst für intensive Expositionstherapie in einer 3-4 stündigen Sitzung mit in-vivo Exposition bis zur Habituation. Indikationen, Patientenselektionskriterien, strukturiertes Vorgehen, Habituation-Monitoring und Follow-up ohne Sitzungen dazwischen.
Graduierte vs. Massierte Exposition
Vergleich graduierter, schrittweiser Exposition (mehrere kurze Sitzungen mit hierarchisch aufgebauten reizen) versus Massed Exposure (intensive, längere Exposition in wenigen Sitzungen). Evidenz, Patienten-Präferenzen und wann welcher Ansatz am effektivsten ist.
Blut-Spritzen-Verletzungsphobie und Applied Tension
Die spezialisierten Merkmale der BSV-Phobie (biphasische kardiovaskuläre Reaktion, Synkope-Risiko). Applied tension-Technik (isometrische Muskelkontraktionen) zur Verhinderung vasovagaler Reaktionen, kombiniert mit graduierter Exposition zu Blut- und Verletzungsmaterial.
Virtual Reality Exposure Therapy (VRET)
Technologische Entwicklungen, Evidenzbasierung, praktische Anwendung von VR-Systemen für Phobien (Höhe, Flugangst, Spinnen). Immersion, Präsenz und emotionale Aktivierung im Vergleich zu traditioneller in-vivo Exposition, technische und praktische Limitationen.
Spezifische Phobien bei Kindern
Anpassungen der Expositionstherapie für die Kinderpsychotherapie, Elterneinbezug, spielerische Expositionstechniken, developmental appropriateness, und Besonderheiten bei verschiedenen Altersgruppen. Unterschiede in der Phobienentwicklung und Prognose im Vergleich zu Erwachsenen.

