Fortbildungen zu Panikstörung für Psychotherapeuten
Kurzübersicht: Panikstörung
Epidemiologie und klinische Charakteristika
Passende Fortbildungen
Kernthemen dieser Fortbildungen
Clark-Modell der Panik
Tiefes Verständnis des Teufelskreises von Angst: externe/interne Reize → katastrophale Fehlinterpretationen körperlicher Symptome → Angst und physiologische Reaktionen → weitere Fehlinterpretationen. Kognitives Umstrukturieren und behavioral experiments zur Disconfirmation katastrophaler Erwartungen.
Interoceptive Exposition
Direkte In-Session Exposition gegenüber angstauslösenden Körpersensationen durch provokative Manöver (Hyperventilation, Drehstuhl, Fenster-Atemhalten, schnelle Treppen), gefolgt von Habituation und kognitiven Restrukturation der katastrophalen Überzeugungen.
Atemretraining und Hyperventilationsprovokation
Verständnis der Physiologie des Hyperventilationssyndroms (CO₂-Verlust, respiratorische Alkalose, Parästhesien), Techniken zur Normalisierung der Atmung, therapeutischer Einsatz der Hyperventilationsprovokation zur Disconfirmation von Feen der Erstickungs- und Ohnmachtsgefahr.
Agoraphobie-Management
Spezifische Exposition in Situationen, in denen Panikattacken auftraten oder befürchtet werden (öffentliche Plätze, Menschenmengen, öffentliche Verkehrsmittel), Sicherheitsverhaltenweisen identifizieren und systematisch reduzieren zur Aktivierung von safety behaviors.
Panik bei somatischen Erkrankungen
Differenzialdiagnose und Behandlung von Patienten mit echter somatischer Erkrankung plus sekundärer Panikstörung (z.B. Panik bei kardiovaskulären Erkrankungen, Asthma), sichere Differenzierung durch medizinische Clearance und spezifische psychotherapeutische Interventionen.

